Wer später bremst, ist länger schnell“, lautet das Motto von Günther Fischer (Team Cycle Point Stock Ghostracers). Am Samstag ließ der Lokalmatador beim zweiten Frammersbacher Bike-Biathlon dem lockeren Spruch auch Taten folgen. Der 32-Jährige kam am besten der 122 Teilnehmer mit den komplexen Anforderungen des Wettkampfformates zurecht und fuhr nach 10,5 Kilometern Mountainbiken (drei Runden) sowie zehn Schuss mit dem Luftgewehr in 33:25 Minuten als Schnellster über den Zielstrich am Schützenhaus.

Zweiter wurde bei schönem Spätsommerwetter der Karlstädter Janosch Bühler (Deter Optik/Röhris Bikes) in 35:29 Minuten, auf Rang drei folgte Konstantin Jung (Fx-Sports Würzburg), der fünf Sekunden länger unterwegs war. Titelverteidiger Christian Feistel (Deter Optik/Röhris Bikes, 36:21) musste sich mit Rang fünf begnügen.

Schnellste Frau bei der Radjagd war Petra Adler (RSG Würzburg). Sie benötigte 48:50 Minuten, womit sie die 16-jährige Julia Leichtenschlag (Team Dildey, 53:03) sowie ihre Teamkollegin Christina Schenk (53:16) mit großem Vorsprung auf die Plätze zwei und drei verwies.

 

Bei den Jugendlichen setzte sich der Gemündener Danny Lengler (Deter Optik/Röhris Bikes) in Szene. Er gewann in 37:19 Minuten. Zweiter wurde Constantin Kolb (RSG Groß-Umstadt, 38:26), den dritten Platz erkämpfte sich Lenglers Teamkollege Kevin Fürsch (40:10). Beste Senioren waren Armin Karl (Team Bode Optik, 36:34) und Katharina Endres (RV Viktoria Wombach, 1:00,00 Stunden).

Die Mannschaftswertung war eine klare Sache für das Team Deter Optik/Röhris Bikes. Janosch Bühler, Christian Feistel und Danny Lengler brauchten zusammen 1:49,09 Stunden, wobei ihr Vorsprung auf die Zweiten, Günther Fischer, Heiko Portner und Volker Dautrich (Team Cycle Point Stock Ghostracers), nur 38 Sekunden betrug. Auf Rang drei folgten Armin Karl, Jens Feistel und Jochen Aull vom Team Bode Optik in 1:56,14 Stunden.

Organisationschef Alfred Moritz hatte die Aktiven ab 12 Uhr im Abstand von 90 Sekunden im Jagdstart auf die Wald- und Wiesenwege zwischen Wellerstal und dem Flugplatz geschickt. Bei der mit 100 Höhenmetern gespickten Radrunde war Kraft in den Beinen gefordert, für die Abfahrt von der Höhe des Flugplatzes hinab ins Tal benötigte man Mut und eine gute Fahrtechnik.

Beim Schießen im Keller des Schützenhauses mussten die Aktiven ihren Pulsschlag rasch beruhigen, um mit sicherem Auge fünf Schuss mit dem Luftgewehr auf die Klapp-Scheiben abzugeben. Jene, die daneben gezielt hatten, mussten in die Strafrunde. Auffälligste Akteure des Teilnehmerfeldes waren die Frammersbacher Peter Klein und Jürgen Stopp, die sich im Vorfeld ein Gewehr aus Schaumstoff besorgt hatten, das sie, wie beim Ski-Biathlon üblich, während des gesamten Wettkampfes auf dem Rücken trugen.

Alfred Moritz war mit der Resonanz zufrieden: „Wir hatten annähernd so viele Teilnehmer wie im Vorjahr.“ Bei der ersten Auflage des Wettbewerbs, den die Ausdauersportabteilung des TuS Frammersbach und der örtlichen Schützenverein gemeinsam ausrichten, waren 138 Aktive an den Start gegangen. Laut Moritz ist eine Fortsetzung der Veranstaltung im nächsten Jahr wahrscheinlich: „Nach dem heutigen Stand machen wir auf jeden Fall weiter.“

Klaus Werthmann Lohrer Echo

Die kompletten Ergebnisse gibt es im Internet unter www.tus-frammersbach.de

Bericht vom 2. Bike-Biathlon in Frammersbach am 19.09.2009

Bericht Klaus Werthmann Lohrer Echo

Bilder vom Rennen
2009

2. Bike-Biathlon in Frammersbach am 19.09.2009

TuS 1890 e.V. Frammersbach in Zusammenarbeit mit dem Schützenverein

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16. Spessart-Bike-Marathon 2012